Konfirmanden und Konfirmation

Liebe Eltern, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, in der Taufe sagt Gott "Ja" zu uns.
 
In der Konfirmation sagen wir "Ja" zur Entscheidung unserer Eltern bei der Taufe und zu Gott.  

Als Kirchengemeinde bieten wir an, Jugendliche auf dem Weg des Glaubens zu begleiten. Ein abwechslungsreiches Themenangebot macht den Konfirmandenunterricht zu einem Grundkurs in wichtigen Glaubens- und Lebensfragen.

Unterrichtszeit: Mittwoch, 15.30 Uhr Gruppe 1+2

Der Konfirmandenunterricht beginnt nach den Pfingstferien und endet mit den Konfirmationssonntagen vor Ostern im darauf folgenden Jahr. Wir begegnen in den Monaten vor der Konfirmation verschiedensten Menschen unserer Kirchengemeinde bei einer Fahrrad-Ralley, in Gottesdiensten, beim Gemeindefest, bei diakonischen Einsätzen (Haussammlung für die Diakonie unserer Kirche; Adventssingen für Hausgebundene) und beim Diakonieprojekt im Johanniter-Pflegewohnhaus. In Essingen arbeiten wir teilweise in Blockunterrichtszeiten. Neben den Mittwochnachmittagen gibt es Konfirmandensamstage und ein gemeinsames Wochenende. Blockunterricht gibt uns die Möglichkeit, ein Thema (z.B.: Abendmahl) kreativ von verschiedenen Seiten her zu beleuchten. Ein engagiertes Team von Konfirmandenmitarbeitern (KA-TEAM) unterstützt mich bei allen Block-Einheiten.

Chance für Eltern und ihre Konfirmanden:
Der einjährige Unterricht stellt nicht nur für die Konfirmanden/innen, sondern auch für Sie, die Eltern, eine Herausforderung und Chance dar, neu darüber nachzudenken, was Ihnen Ihr Christsein, Ihre Zugehörigkeit zur Kirche als Gemeinde Jesu Christi bedeutet. Nehmen Sie diese Chance doch einfach so wahr, dass Sie Ihre Tochter/Ihren Sohn immer wieder in den Gottesdienst begleiten, mit ihr/ihm darüber oder über Themen des Unterrichts ins Gespräch kommen.

Was bedeutet Konfirmanden-Unterricht?
Nach der in unserer Kirche geltenden Konfirmationsordnung kann konfirmiert werden, "wer getauft ist und der evangelischen Kirche angehört". Weitere Voraussetzungen sind die "ordnungsgemäße Teilnahme" am Religions-Unterricht und selbstverständlich am Konfirmanden-Unterricht. Außerdem ist ein Mindestalter vorgeschrieben. Dieses Mindestalter haben "die Kinder, die im Jahr der Konfirmation ihr 14. Lebensjahr vollenden". Jugendliche, die nicht getauft sind, werden in der Regel im Konfirmations-Gottesdienst getauft. Der Konfirmanden-Unterricht ist in solch einem Fall ein Tauf-Unterricht.

Chance für Konfirmandinnen und Konfirmanden:
Wer Konfirmand/in wird, sagt damit: "Ich möchte mich den Fragen des eigenen Lebens und Glaubens gemeinsam mit anderen Jugendlichen stellen! Ich bin auch für neue Erfahrungen mit Gott offen." Wir von der Evangelischen Kirchengemeinde, die Mitarbeiter/innen des KA-TEAMS und ich selbst als Pfarrer wollen Euch Konfirmanden helfen, dass es eine schöne und auch interessante Zeit für Euch wird, eine Zeit, auf die Ihr immer wieder zurückschauen werdet.

Konfirmand/in sein, das bedeutet auch:
• Regelmäßige Teilnahme an allen Veranstaltungen des Konfirmanden-Unterrichts. Sie genießen Vorrang vor anderen Terminen!!! Bei dringender Verhinderung erbitten wir eine schriftliche Entschuldigung von einem Elternteil unterschrieben.
• Regelmäßige Teilnahme an Gottesdiensten
• Mitarbeit bei verschiedenen Aktivitäten unserer Kirchengemeinde, etwa beim Gemeindefest, bei der Sammlung für die Diakonie unserer Kirche und beim Begrüßungsdienst am Sonntagmorgen.
• Teilnahme am "Konfirmanden-Wochenende", bei dem neben viel Spiel und Spaß das Thema "Abendmahl" auf dem Programm steht. Die Teilnehmer werden dort ihr erstes Abendmahl feiern und von da an, wenn sie möchten, auch am Abendmahl der Kirchengemeinde teilnehmen.
• Teilnahme an "Konfirmanden-Tagen" an voraussichtlich zwei Samstagen und an "Halbtages-Blöcken" am Mittwochnachmittag.
• Übernahme von manchen Unkosten.

 

Pfarrer Torsten Krannich   Evang. Kirchengemeinde Essingen, Kirchgasse 14, 73457 Essingen,Telefon: 07365222 - torsten.krannichdontospamme@gowaway.elkw.de

Gemeindediakon Jürgen Schnotz   Evang. Kirchengemeinde - Gemeindediakonat, Rathausgasse 21, 73457 Essingen, Telefon: 07365/352 - diakonat.essingendontospamme@gowaway.elk-wue.de

Pfarrerin Gisela Fleisch-Erhardt   Evang. Pfarramt Lauterburg, Bäckergasse 7, 73457 Essingen, Telefon: 07365/6880, Fax: 07365/919471, pfarramt.lauterburgdontospamme@gowaway.elk-wue.de

Konfirmandenfreizeit 2011: Labyrinth

 

Dieses Jahr trafen sich 30 Konfirmandinnen und Konfirmanden vom 14.- 16. Oktober zu einem Wochenende in Ochsenberg. Das Thema lautete: „Labyrinth – alle Wege führen zu Gott“. Das Labyrinth als Symbol für den eigenen Lebensweg begleitete die Jugendlichen während dieser Tage.

 

Klara, Lea und Eva berichten:

Ochsenberg lernten wir die Mitarbeiter kennen und besprachen die Diakoniesammlung der Konfirmanden, die nach der Freizeit durchgeführt werden sollte. Gemeindediakon Schnotz informierte uns über die wichtigen Aufgaben der Diakonie unserer Kirche und bereitete uns auf die Sammlung vor. Anschließend stand eine Einführung zum Abendmahl auf dem Programm. Nach einem leckeren Abendessen, das von den Konfi-Müttern Frau Schröfel und Frau Discher zubereitet worden war, gab es einen unterhaltsamen Spieleabend. Den Tagesabschluss bildete eine Andacht zum Thema Labyrinth. In dieser Andacht bekamen wir ein handgemachtes Armband aus Kolumbien.

 

Am nächsten Tag hatten wir die Möglichkeit, in verschiedenen Workshops ganz verschiedene Labyrinthe kennen zu lernen. Zum Beispiel formten wir ein Labyrinth aus Ton und gestalteten eines mit Gegenständen aus der Natur im Freien. Wir stellten Jesu Lebensweg als Labyrinth dar und tasteten uns blind

durch.

 

Es folgte ein Bunter Abend mit dem Ratespiel „Der Große Preis“. Nach der

Andacht durfte, wer wollte, noch mit zu einer Nachtwanderung. Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen trafen wir uns zur Gestaltung unseres eigenen Abendmahl-Gottesdienstes. Nach dem Aufräumen und dem Mittagessen wurden wir leider schon abgeholt. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

 

Ein besonderer Dank gilt dem KA-Team mit Christoph Reichart, Sören, Ingmar und Ludger Nolting, Gemeindediakon Jürgen Schnotz und dem Küchenteam mit Karin Schröfel und Susanne Discher für das schöne Wochenende.

 

 

Ausstellung „Leitplanken fürs Leben“

 

Die zehn Gebote als „Leitplanken fürs Leben“ standen im Mittelpunkt eines spannenden Konfi-Tages des Evang. Jugendwerks am 12. November 2011 in Oberkochen. Unter den rund 250 Jugendlichen befanden sich auch 30 Essinger Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit Pfarrer Christoph Bäuerle und Gemeindediakon Jürgen Schnotz. In Seminaren hörten sie teilweise prominente Vertreter ganz unterschiedlicher Berufsgruppen zu jeweils einem Gebot referieren. Unter ihnen Ulrich Pfeifle (Oberbürgermeister a. D.), Dr. Rainer Wiese (Chefredakteur der Schwäbischen Post) oder Michael Stahl (Personenschützer). Letzterer sprach über das 5. Gebot „Du sollst nicht töten – wer schützt mich und mein Leben – wie schütze ich mich?“

 

Sehr authentisch erzählte er von seinen Erfahrungen als Kampfsporttrainer, Personenschützer und Vater. Dabei fielen Sätze wie dieser: „Es gibt Menschen, die sterben jeden Tag ein bisschen. Sie werden gemobbt, gequält, leiden stumm unter der Angst, nicht akzeptiert zu sein, weil keiner ihnen zeigt, dass sie wertvoll und wichtig, ja geliebt sind.“ So weit sollen und müssen biblische Gebote nach Michael Stahl gefasst werden!

 

Ergebnisse eines kreativen Workshops am Nachmittag des Konfi-Tages wurden nun zwei Wochen im März 2012 in der Evang. Quirinuskirche gezeigt. Bilder zu allen zehn Geboten – an Leitplanken befestigt – zeigten wie ideenreich sich Jugendliche mit den biblischen „Leitplanken fürs Leben“ auseinandersetzen. Ein besonderer Dank an Konfirmandenfamilie Irtenkauf und Jürgen Schnotz vom KA-Team für den Aufbau und Transport der Wanderausstellung.

Konfirmanden gestalten ihre Bibeln

Am Gemeindefest-Sonntag wurde den Konfirmanden ihre Lutherbibel von den letztjährigen Konfirmanden überreicht. Zuvor hatten sie im Unterricht den Einband ihrer Bibel ganz individuell gestaltet.

Die Bibeleinbände wurden mit Lackstiften, in Spritztechnik mit Wasserfarben und mit Collagen aus Bildern und Buchstaben aus Zeitschriften bearbeitet. Anschließend erhielten alle Einbände eine Schutzschicht mit Lackspray.

Außerdem war in jeder Bibel ein Vers markiert, der die Konfirmanden in den nächsten Wochen und Monaten begleiten soll.